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Thema-Überblick
Autor
Nachricht
Perle
Verfasst am: 05.12.2008, 19:13
Titel: Verlauf Schmerzen nach Implantat
Hallo Herr WAgner,
vielen Dank für Ihre Antwort. Folgendermassen gings weiter: Hausarzt hat gr Blutbild gemacht und Ultraschall der Lymphe. Ferner habe ich nochmals ein Antibiotikum gegen "Erkältung/bakterielle Entzündung der Atemwege usw" bekommen. Blutbild war OK. Lymphe im wesentlichen auch (regre. Zyste 5mm ohne Auffälligkeiten an einem Knoten festgestellt). Die SChmerzen waren 4 Tage später so gut wie weg (ab und zu und fast nicht spürbar "zwickts manchmal noch",aber alles ohne Medikamente zu ertragen).
Der Hausarzt hat genau das Vorgeschlagen was Sie beschrieben haben: Ibu in Kombination mit Tramal. Tramal hab ich aber weggelassen. 2-3 Ibu über 24 Stunden haben gereicht. Ich kenne Tramal aus meiner eh. Tätigkeit im Rettungsdienst. Die meisten Patienten mußten sich mit Tramal übergeben. Ich habs mir nur besorgt falls ich es gar nicht mehr aushalten sollte.
Das von Ihnen beschriebene Szenario entspricht auch meinen Befürchtungen. Ich hoffe es bleibt aber jetzt so wie es ist.
Wie kann man sich den eine solche Schmerkrankheit "holen"? Das Problem ist direkt nach der Implantation eingetreten. Dies würde ja dann ein zusätzliches Risiko bedeuten, welches aber nirgendwo beschrieben steht (Aufklärung??). Es wird ja nur über einen ev Treffer des Trigeminus Nerves gesprochen.
jobohrer
Verfasst am: 02.12.2008, 12:03
Titel:
Hallo Perle,
ich bin nicht sicher, ob das in meine Spezialabteilung läuft, aber ich habe den Verdacht, dass Sie an einer Schmerzerkrankung leiden, nicht an konkreten Schäden im Knochen.
Warum ich das sage? Gestern habe ich eigenhändig ein gescheitertes Implantat von mir entfernt. Das Ding war 6 Monate im Knochen, und im Grunde seit wahrscheinlich 4 Monaten teilweise im Eiter. Frage an den Patienten: hat das weh getan? "Nö, nie". Und das ist absolut typisch. Eigentlich tut eine fette bakterielle Entzündung des Knochens um das ganze Implantat herum NICHT notwendigerweise weh und eine sterile Nekrose auch nicht.
Außerdem müßten Sie den Schmerz völlig zufällig über 24 Stunden verspüren, mal stärker, mal weniger. Sie haben aber das typische neuropathische Muster von Anstieg über den Tag dadrin. Das ist verdächtig.
Momentan rate ich zu einem sorgfältigen Schmerztagebuch und dem selbstständigen Austesten von 3 verschiedenen Schmerzmitteln in langsam steigender Dosierung: Ibuprofen, Diclofenac (mit Magenschutz Omeprazol), Tramal unter Umständen auch in Kombination.
Viele Grüße
Perle
Verfasst am: 28.11.2008, 19:44
Titel: Zahnimplantat und Schmerzen
Habe vor ca 3 Wochen ein Implantat Stelle ehem. Z 37 bekommen (Ankylos Durchm 4,5/Tiefe 11mm). Der Zahn wurde vor 3 Monaten gezogen (war seit Jahren wurzelbehandelt und hatte eine sichtbare kleine Zyste) Der Zahn war überkront und darunter hat Karies weiter gewütet. Ich habe das ganze mit med3 Schablone durchführen lassen. Auf der Röntgenkontrolle sitzt der Zahn schulbuchmässig gut (Aussage zweier ZA und auch mein Eindruck;Trigeminus Nerv ist weit genug weg)und es ist auch keine Entzündung erkennbar. Nach allen Seiten genug Abstand. Mein Gebiss wurde vorher von Grundauf saniert. Ex Zahn 37 war die letzte Baustelle. Ich hatte sofort nach absetzen des Schmerzmittels einen sich langsam aufbauenden massiven Druckschmerz (also nicht pochend) im UK mit Ausstrahlung über die ganze Wange. Manchmal wach ich mit dem Schmerz auf, jedoch häufiger bin ich vormittags fast beschwerdefrei und gegen spät Nachmittag gehts dann langsam los und wird bis abendes/nachts richtig stark(ohne Schmerzmittel IBU 600).Mein Hausarzt hat heute dazu eine mittlere Rötung des linken Trommelfelles festgestellt und es wurde eine Blutentnahme für Blutbild gemacht. Vom ZA habe ich bereits 3 Packungen spam 600 mg bekommen (ab 1 Tag vor OP).
Es herrscht Ratlosigkeit. Was kann nun noch getan werden? Was können sie mir raten? Für eine helfende Antwort wäre ich sehr dankbar.
PS: Könnte es eine Knochennekrose sein (lt ZA ist mein UK Knochen extrem hart-Ratsche zum einschrauben war nötig)
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