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Die Operation zum Setzen eines Implantats ist heute ein sehr bewährter Routineeingriff. Diese Routine ist stark abhängig vom Können des Implantologen. Man muss unterscheiden Zahnärzte, und Oralchirugen und Zahnärzte mit speziellem Diplom (Master of Implantology). Je besser ausgebildet ein Zahnarzt, desto geringer die Komplikationsrate! Daher sollten sich Patienten gründlichst über ihren Zahnarzt informieren: handelt es sich um einen Spezialisten? Hat er spezielles Diplom? Wie viele Implantateingriffe hat er pro Jahr?
Das Risiko, ein Implantat aufgrund des Materials (meist wird Reintitan oder Keramik verwendet) nicht zu vertragen ist äußerst gering.
Sehr große Risiken bestehen aber bei folgenden Patienten:
- Diabetes
- Starke Parodontitis
- Schlechter Allgemeinzustand
- Raucher
- Osteoporose
Rauchen ist das Nummer-1-Problem und ein enormes Risiko.
Die Beschwerden nach Erhalt des Implantats halten sich in Grenzen, meist gibt es Schwellung, Wundschmerz, Rötung. Bei größeren Eingriffen (zb Sinuslift Oberkiefer rechts und links + zahlreiche Implantate) können die Beschwerden auch stärker sein. Diese sind aber mit Schmerzmittel gut in Griff zu bekommen.
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