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Ich habe vor einer Woche Implantate gesetzt bekommen. Eines ersetzt einen einzelnen Zahn (46) und zwei weitere sollen eine Brücke über den Bereich 14-16 aufnehmen. Dazu war ein Sinuslift notwendig, wobei eine Art Kalzium-Granulat benutzt wurde. Das ganze soll verdeckt einheilen. Der Eingriff selbst war sehr erträglich, Schwellungen waren zu händeln, die untere Wunde ist schon super verheilt.
Kommen wir zu meinen Sorgen:
1.)
Nachdem mir ab dem 2. Tag ein paar Fäden rausgekommen sind, hab ich das ganze dann am 3. Tag nochmal vom Doc checken lassen. Er sagte, dass alles OK ist, er habe ohnehin mehr genäht als nötig. Trotzdem bin ich mir sicher, dass die Wunde ganz einfach nicht wirklich geschlossen ist. Bestätigt fühl ich mich dadurch, dass ich seit etwa drei Tagen vier winzige Krümel des Kalzium-Granulats im Mund hatte. Mit einem kleinen Spiegel kann ich die offene Wunde auch sehen.
Ein Versuch das zu beschreiben: Das Stück 14 - 15,5 ist gut verheilt, das Stück 15,5 - 16 scheint mir offen zu sein. Da drin sieht es dunkelrot aus, wie eine Wunde eben. Da drin rumstochern wollte ich nun nicht. Aber sie ist schon sehr tief. Das Zahnfleich in dem Bereich (zur Aussenseite hin) ist auch irgendwie entzündet. Es ist auch leicht beweglich, was für mich das Kalzium erklären würde. Zu dem Sachverhalt könnte ich mich jetzt noch in lauter Kleinigkeiten verzweigen, wovon ich erstmal absehe, bis jemand danach fragt. Also erstmal meine Frage dazu: Wie schlimm wäre eine offene Wunde? Kann das Implantat jetzt schon mit Bakterien "verseucht" werden und der Misserfolg vorprogrammiert sein?
2.)
Da ich keine wirklichen Zahn-Paare mehr zum Kauen habe, hat der Doc mir prophezeit, dass meine Frontzähne u.a. wegen falscher Belastung auch irgendwann nicht mehr zu retten sind.
Er sagte nur, dass man sehen müsse, ob sie sich erholen, wenn die fertig ist. Das ist in frühestens drei Monaten!! Ich werde ihn zwar auf eine Interimslösung ansprechen, aber was mich wundert: wieso hat er sowas noch nicht zur Sprache gebracht?
3.)
Dann ist es so, dass Zahn 32 stark geschädigt ist. Eine etwa 1 Jahr alte Füllung (seitlich) ist schon seit geraumer Zeit lose. Sie mit bestimmt einem halben Millimeter Spiel da rum und wird nur vom 33er daran gehindert, rauszufallen. Er sagte, das ist nicht Schlimm, das macht er auch fertig, wenn die fertig ist. Ebenso besteht bei Zahn 45 Handlungsbedarf. Ich lese immer, dass sowas VOR einer Implantat-Behandlung erledigt wird. Ich will dem Doc nichts unterstellen, bin bloß verunsichert, wieso er das umgekehrt macht.
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